Prävention und Sucht

Prävention und Sucht ist Teil meines Lebens und begleitet mein Sein und Tun über 25 Jahre.

Ich habe selbst intensiv, in aller Schönheit und Härte, das Leben mit einem Suchtmittel gelebt.

Ich kenne den „Ausstieg“ und was er bedeutet.

Ich kenne die Argumente, Versuche der Hilfe, die Verzweiflung von Freunden, Familienmitgliedern, der Chefs und Vorgesetzten.

Ich kenne die Arbeit in der Suchtselbsthilfe, als Teilnehmer, Leiter, und langjährig in der Führungsebene eines der großen Selbsthilfeverbände.

Kurzum: ich kenne die Praxis von allen Seiten.

Dieses Wissen, meine Erfahrungen stelle ich in Workshops, Seminaren aber auch in Einzelgesprächen zur Verfügung.

Das Ziel: Betroffene, Familienmitglieder, Freunde, Arbeits-/Teamkollegen, Chefs und Unternehmer sollen Lebensqualität zurück gewinnen. Für Unternehmen setzte ich das Wort Lebensqualität gleich mit Erhöhung der Produktivität und Loyalität der betroffenen und mitbetroffenen Mitarbeiter.

INFO für Unternehmen: 5 – 10 % der Mitarbeiter eines Unternehmens sind suchtgefährdet. Deren Produktivität ist um ca. 25 % reduziert. D. h. Kostet mich ein betroffener Mitarbeiter/in 40.000 €/Jahr zahle ich als Unternehmer nochmals 10.000 € (nur Personalkosten) dazu.  

Meist bin ich eingeladen worden, einen Vortrag über das Thema „Sucht aus der Sicht eines Betroffenen“ zu halten. Interessierte – und zum Schluss oft überraschte – Zuhörer waren Ärzte, Vereine, Unternehmen, Diakone, Jugendgruppen, Verbände und Kommunen.

Mein Ziel ist es, das Thema Sucht begreifbar zu machen und Wege aufzuzeigen die helfen können aus der Sucht heraus zu kommen. Damit meine ich beide Seiten: die des Betroffenen (also Abhängigen) als auch den Mitbetroffenen.

Was kann ich als Partner, Freund, Kollege tun? Worauf sollte ich achten um zu „helfen“?

Die Impulse meiner Vorträge führten bisher immer zu einem regen Austausch und Klarheit für das weitere Vorgehen bei vielen Teilnehmern.

Themen wie:

  • Ich glaube mein Mitarbeiter/Kollege trinkt
  • Jugendliche: wie verhalte ich mich als Eltern
  • Was kann/muß ich als Unternehmer/Chef/Vorgesetzter tun?
  • Meine Verantwortung als Vereinsvorstand/Jugendleiter.
  • Die Selbsthilfegruppe: mehr als nur über Suchtmittel reden…
  • oder das was gerade auf den Nägeln brennt…

sind ein Ausschnitt der Themen meiner Workshops. Immer jedoch haben die aktuellen Fragen und Anliegen der Teilnehmer Vorrang.

Wenn gewünscht bzw. erforderlich schauen wir auch auf Paragraphen und Statistiken. Wir reden über die unterschiedlichen Suchtmittel. Ansonsten gibt es trotz des „ernsten“ Themas durch Bilder und Geschichten viele „AHA-Erlebnisse“.

In 6 – 8 Stunden werden Hintergründe, Lösungen und Wege aufgezeigt.  Empfehlungen und Kontakte inklusive.

In unserer aufgeklärten Zeit ist gerade das Thema Sucht immer noch ein Tabu-Thema. Der Schutz der Familie, die Hilflosigkeit, die Angst vor dem „was passiert danach“, sind einige Gründe nicht darüber zu sprechen.

Dabei sind gerade die Mitbetroffenen, also Familienangehörige, Freunde und Kollegen psychisch und physisch mehr gefordert (oftmals überfordert) als der Abhängige selbst.

Mut, Vertrauen und meist ein gehöriges Maß an Leidensdruck gehören dazu, sich zu öffnen.

Ich stehe als Begleiter zur Seite. Gemeinsam schauen wir uns die Situation an. Sprechen über:

  • Was kann/ist zu tun
  • Wie sage ich es
  • Auf was muss/soll ich achten

Im Grundsatz der Hilfe zur Selbsthilfe begleite und/oder vermittle ich an professionelle Hilfeeinrichtigungen wie Selbsthilfegruppen, Suchtberatungsstellen oder Kliniken.